Fragen und Antworten

Die Vitalstoffe unterstützen die Stoffwechselaktivierung. So können mit den extra zusammengestellten Produkten Fettstoffwechsel angekurbelt werden, Stoffwechselvorgänge im Körper wieder optimiert werden, usw. Das bringt einen höheren und effektiveren Nutzen und unterstützt zudem, dass die Stoffwechselkur ohne Hungern und ohne grossen Energieverlust absolviert werden kann. Mehr dazu ist im Begleitbuch zur Stoffwechselkur beschrieben.

Die Bestimmung der Trainingszonen führt der Kuranbieter durch. Hier sind verschiedenen Varianten möglich:

  • Spiroergometrie
  • Laktattest
  • OwnZone (Polar) Test
  • Energiepoint (Polar) Bestimmung
  • Altersformel (falls kein Test durchführbar). Der Kuranbieter wird hier eine entsprechende Beratung durchführen. Die Werte werden dann von ihm erfasst und sind danach in jedem Trainingsplan ersichtlich.

Damit in der Bewegungs-/Trainingszeit weder eine „Unterforderung noch Überforderung“ auftritt, ist dies sehr zu empfehlen. Nach Gefühl zu trainieren wird viel weniger effektiv sein und kann sogar nachteilig sein. Es gibt sehr günstige Pulsuhren (weit unter 100 Franken). Der Kuranbieter kann hier sicher Empfehlungen geben.

Ja es ist jederzeit ein Start möglich. Eine Woche dauert bei uns immer von Montag bis Sonntag. Daher startet auch der Bewegungs- und Trainingsplan immer an einem Montag (=offizieller Starttermin der Kur). Der Vorbereitungstag erfolgt idealerweise davor.

Beim Warmup (Einlaufen, Einfahren) geht es um ein gezieltes Aufwärmen. Dies wird sportartspezifisch durchgeführt. Das Aufwärmen erfolgt stets in der Intensitätsstufe 1.

Beispiel bei einer Laufeinheiten: lockeres Jogging innerhalb der Intensitätsstufe 1; evl. einige Übungen aus der Laufschule und/oder einige leichte Dehnübungen. Im Anschluss an das Warmup erfolgt dann der eigentliche Trainingsteil.

Beim Cooldown (Auslaufen, Ausfahren) geht es um ein lockeres „Abkühlen“, respektive um das Senken der Herzfrequenz (in die unterste Intensitätsstufe). Dadurch werden die Muskeln gut durchblutet und etwas gelockert. Das Cooldown leitet zudem die Regenerationsphase ein. Im Anschluss an das Cooldown schliesst idealerweise ein kurzer Stretchingteil die Trainingseinheit ab.

Wir empfehlen nach jeder Trainingseinheit einige gezielten Dehnübungen (Stretching) durchzuführen. Über Stretching gibt es in der Sportwissenschaft sehr unterschiedliche Ansichten. Gemäss dem subjektiven Empfinden bestätigen die meisten Sportler positive Effekte des Stretchings (einleiten der Regeneration, vermeiden von Muskelsteifheit, teilweise weniger Muskelkater, angenehmeres Muskelgefühl, erhalten der Dehnfähigkeit). Diese Effekte können nicht alle wissenschaftlich belegt werden. Wir empfehlen jedoch unseren Kunden ein tägliches Dehnprogramm.

Warmup und Cooldown werden immer in der Intensitätsstufe 1 durchgeführt. Beim Intervalltraining oder bei vorgegebenen Temposteigerungen gilt (falls nichts anderes erwähnt ist) die in der entsprechenden Trainingseinheit am höchsten empfohlene Intensitätsstufe (Herzfrequenzbereich). Die restliche Zeit des Trainingsteils erfolgt in den angegeben Zonen (teilweise sind dies verschiedene Zonen). Ziel ist es, dass am Ende des Trainings in jeder vorgegebenen Intensitätszone der angegebene Zeitumfang erreicht wird.

Im persönlichen Trainingsplan wird jeweils die genaue Art (Wiederholungszahl, usw.) des zu absolvierenden Krafttrainings angegeben (Beispiel: Kraftausdauer, Kraftzuwachs). Die unterschiedlichen Trainingsreize werden dadurch gesteuert. Auf der Homepage sind unter dem Punkt "Kuranwender > Workouts" verschiedene Übungspläne abrufbar.

Es ist mit einigen Einschränkungen möglich, die Kraftübungen zu Hause durchzuführen. Für das Training zu Hause bieten wir beispielsweise in unserem Online-Shop eine Auswahl an hilfreichen Trainingsgeräten (Hilfsmitteln) an.

Um auch aus den Krafteinheiten möglichst ein Optimum herauszuholen, empfehlen wir, die Krafteinheiten in einem qualitativ guten Fitness- und/oder Gesundheitscenter durchzuführen oder das Training mit einem Personaltrainer zu absolvieren. Dort wird die individuelle Übungszusammenstellung, die Einführung in die Bewegungsausführung und auch die Kontrolle in den Trainings gewährleistet. Mit den geeigneten Hilfsmitteln und Kraftgeräten kann ein optimaler und genügend intensiver Trainingsreiz gesetzt werden.

Der Kuranbieter wird hier gerne beratend zur Seite stehen.

Das kann es immer mal wieder geben und ist nicht weiter tragisch. Der erstellte Trainingsplan ist eine Vorgabe, um in der zur Verfügung stehenden Zeit möglichst ein optimales Ergebnis zu erreichen. Wenn da auch mal eine kleine Abweichung vorkommt ist dies nicht sehr relevant. Es ist jedoch wichtig, dass dies eher eine Ausnahme darstellen sollte. Ansonsten ist es schwierig oder sogar unmöglich, dass ein gewünschtes Ziel erreicht werden kann.

Der Wochenplan soll nie „Stress“ auslösen,  sondern eine Hilfe und ein Motivationsfaktor darstellen. Übrigens bringt es wenig bis nichts (manchmal sogar negativ), wenn versucht wird, versäumte Trainings in Nachfolgewochen nachzuholen.

Dies wird nicht empfohlen. Falls mehr trainiert wird, als auf dem Plan empfohlen wird, sollte die „Mehrzeit“ in der Stufe 1 erfolgen. Pro Woche sollte dies nicht mehr als 10-20 Prozent der Planzeit ausmachen.

Das ist erlaubt. Falls eine Bewegungsart/Sportart gegen eine andere getauscht wird ist jedoch trotzdem die vorgegebene Trainingszonen-Zeit einzuhalten. Es gilt dann natürlich die Zone der aktuell ausgeführten Sportart. Beim Trainingsfeedback ist in diesem Fall ebenfalls die Sportart entsprechend zu ändern (mit Klick auf die Sportart öffnet sich die Auswahlliste). Solches „Auswechseln“ von Vorgaben sollte sich im Rahmen halten und nicht die Regel werden.

Die Trainings sind durchdacht und in eine optimale Reihenfolge gebracht. Es ist jedoch kein Problem, diese Reihenfolge mal zu ändern (die Woche beinhaltet schliesslich auch private und berufliche Inhalte). Bitte dabei beachten, dass nach einer sehr umfangreichen oder sehr intensiven Trainingseinheit generell eine ruhigere Einheit oder gar ein Ruhetag folgen sollte.

Beim Intervalltraining ist darauf zu achten, die Belastungen zügig zu starten (=möglichst schnell in den geforderten Intensitätsbereich kommen) und zu halten. Zwischen den Belastungen gilt es, die Herzfrequenz wieder auf eine Herzfrequenz von 120 Schlägen zurück zu bringen. Sobald dies erreicht ist, kann bereits der nächste Belastungsreiz starten (spätestens aber nach der genannten Zeit).

Der Longjog wird progressiv gestaltet, so dass die Geschwindigkeit im Verlaufe der Einheit kontinuierlich bis zum angestrebten Tempo, respektive der maximal vorgegeben Trainingszone, gesteigert wird. So wird eine bessere muskuläre Anpassung als mit gleichmässig langsamen Tempo. Das liegt an der Mobilisierung der Muskelfasern.

In der Muskulatur arbeiten zwei unterschiedliche Arten von Muskelfasern. In ausgeruhtem Zustand werden bei langsamer Tempogestaltung ausschliesslich langsam kontrahierende Muskelfasern zur Energiebereitstellung herangezogen, die schneller kontrahierenden werden geschont. Nach einer Vorermüdung sieht es anders aus: bei gleicher Belastung werden wesentlich mehr schnell kontrahierende Fasern mit einbezogen. Daher führt ein progressiv gestalteter Dauerlauf, auch Crescendo-Lauf genannt, zu sehr spezifischen Muskelanpassungen. Der Einbau in den Trainingsplan erfolgt sehr gezielt und nur in speziellen Perioden.

Das erschwert eine optimale Betreuung durch den Kuranbieter. Dieser kann besser reagieren und Tipps geben, wenn er auch weiss, was an Bewegung- und Training absolviert wird. Der nächste Wochenplan wird aber trotzdem Freigegeben. Beim „Nicht-Eintragen der Feedbacks“ besteht kein Anspruch auf Geldrückerstattung.

Ja, das ist möglich. Wir empfehlen jedoch, einen Teil der Ausdauereinheiten an der frischen Luft zu absolvieren. Das tut der Psyche gut und stärkt das Immunsystem. Bei sehr schlechtem Wetter oder im Winter bei sehr kalten Temperaturen oder Glatteis, macht ein Ausweichen auf Indoor-Geräte teilweise sicher Sinn.

Schlafzeit: Betrifft immer die Nacht auf (vor) den entsprechenden Trainingstag. Die naheliegeste Vorgabe der Stundendauer eintragen.

Motivationslevel: subjektiv empfundene Motivation dieses Tages eintragen.

Wohlbefinden: subjektiv empfundenes Befinden dieses Tages eintragen. Ruhepuls: der Ruhepuls wird am Morgen vor dem Aufstehen (liegend) gemessen und dann eingetragen. Am besten an 2-5 Tagen pro Woche (Durchschnitt wird automatisch errechnet).

Gewicht: dieses ist 1x pro Woche (unterhalb der Trainingsfeedbacks) einzutragen. Am besten am Morgen vor dem Frühstück (ohne Kleider) wägen.

Shakevariante:
200ml Wasser, 100ml Orangensaft, 2 EL Magerquark oder Magerjoghurt, 1 1/2EL Shakepulver nach Bedarf noch 1/2 Mango oder einen Apfel reinmixen - fertig ist der leckere Smoothie.

1-2 Scheiben Vollkornknäckebrot mit 2 EL Hüttenkäse, magerem Käse oder Frischkäse ergänzen. Anstelle von Frischkäse kann auch ein veganer Sojaaufstrich gewählt werden.

Bis 1h vor dem Training einen Proteinshake mit Wasser anrühren oder 100g Hüttenkäse, oder magerem Quark/Joghurt mit einem Apfel mischen und geniessen. Der Apfel alleine kann gerne den Hunger noch anregen, deshalb ein wenig Quark oder Joghurt dazueinnehmen. Sättigst besser und Insulinspiegel wird nicht zu hoch ansteigen.

Meist ist das Online-Tagebuch selbsterklärend. Das eintragen für ein Tagesfeedback (Training, Schlaf, Befinden, Motivation) dauert 2 - 3 Minuten. Am Schluss unbedingt "Speichern" anklicken.

Auf folgendem PDF nochmals alles ausführlicher erklärt:

Trainingsplan_erklären_SK_1.pptx